Die Stadt Radevormwald geht neue Wege in der Stadtentwicklung: Mit dem Bieterverfahren „Smartes, kleines Wohnen“ im zweiten Bauabschnitt des Wohngebiets Karthausen setzt sie gezielt auf innovative, nachhaltige und sozial ausgerichtete Wohnkonzepte.
Auf zwei zentral gelegenen Baufeldern mit einer Gesamtfläche von rund 7.300 Quadratmetern sollen zukunftsweisende Wohnformen entstehen, die insbesondere auf die Bedürfnisse von Singles, Paaren und kleinen Haushalten zugeschnitten sind. Im Fokus stehen kompakte Grundrisse, flexible Wohnlösungen sowie eine effiziente Nutzung von Wohnraum.
Ein besonderer Schwerpunkt des Verfahrens liegt auf der Qualität der eingereichten Konzepte. Neben dem Kaufpreis, der mit 15 Prozent in die Bewertung einfließt, stehen vor allem städtebauliche, architektonische, ökologische und soziale Aspekte im Mittelpunkt. Ziel ist es, ein lebendiges und nachhaltiges Quartier zu schaffen, das sowohl funktional als auch gestalterisch überzeugt.

„Mit diesem Verfahren setzen wir bewusst auf Qualität statt ausschließlich auf den höchsten Preis. Wir möchten zukunftsfähige Wohnkonzepte fördern, die den Anforderungen unserer Zeit gerecht werden und gleichzeitig die Lebensqualität in Radevormwald nachhaltig stärken“, erklärt Bürgermeister Dejan Vujinovic.
Auch Burkhard Klein, Leiter des Amtes für Stadtentwicklung, Bauen und Nachhaltigkeit, betont den innovativen Ansatz: „Das Konzept des ‚smarten, kleinen Wohnens‘ bietet die Chance, Flächen effizient zu nutzen und gleichzeitig hochwertigen, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Besonders wichtig ist uns dabei die Verbindung aus architektonischer Qualität, Nachhaltigkeit und sozialen Aspekten.“
Interessierte Investoren, Bauträger und Projektgemeinschaften sind eingeladen, ihre innovativen Konzepte einzureichen. Die Bewerbungsphase startet Ende April und läuft bis Anfang August 2026. Alle Informationen sind unter www.radevormwald.de abrufbar.
Mit dem Projekt „Smartes, kleines Wohnen“ unterstreicht die Stadt Radevormwald ihren Anspruch, nachhaltige Quartiersentwicklung, Klimaschutz und soziale Verantwortung miteinander zu verbinden und gleichzeitig neue Impulse für modernes Wohnen zu setzen.