Die Stadt Radevormwald lässt derzeit 45 neue Bäume im Stadtgebiet pflanzen, um das Stadtgrün nachhaltig zu stärken.
Für 43 Bäume, die an verschiedenen Grünflächen, Spielplätzen und an Straßen gepflanzt wurden, gibt es Fördergeld von der KfW. Die Stadt hat im vergangenen Jahr im Zuge des Programms „Natürlicher Klimaschutz in Kommunen“ eine Förderzusage durch die KfW erhalten. Die Ausgaben für die Bäume werden zu 80 Prozent vom Bund bezahlt.

„Die neuen Bäume werden bewusst jetzt, in der kalten Jahreszeit, gesetzt. Sie sind dann in der Ruhephase, bilden aber dennoch feine Wurzeln. Während der Winterzeit können sie so problemlos anwachsen und haben beim Start im Frühjahr auf jeden Fall die Nase vorn. Die Gehölze wurden so gewählt, dass sie künftig mit mehr Hitze und weniger Wasser zurechtkommen“, sagt Regina Hildebrandt, Umweltbeauftragte aus dem Stadtplanungs- und Bauaufsichtsamt.
Für zwei Bäume, die jetzt im Frowein-Park gepflanzt wurden, gibt es Spender. Bürgermeister Dejan Vujinovic dankt den Vereinen und Unternehmen, die sich durch Spenden an der Begrünung von Radevormwald beteiligen. „Die Natur in Radevormwald ist zentral, wenn es um den Bezug zu unserer Heimat geht. Dass sich immer wieder Spender für neue Bäume finden, macht das deutlich. Ich danke allen für ihren Einsatz“, sagt der Bürgermeister.
Zwei Bäume haben Sponsoren
Einen Baum hat der Heimat- und Verkehrsverein gespendet. Der Verein hat bereits zum wiederholten Mal für mehr Bäume in der Stadt gesorgt. Der zweite Baum-Sponsor ist die Firma GIRA, die ebenfalls nicht zum ersten Mal für nachhaltiges Grün gesorgt hat. Diese Baumspende war eine Idee von Jan Böttcher, bei GIRA Leiter Nachhaltigkeitsmanagement und Marketing-Kommunikation.
Beide Bäume heißen botanisch: Tilia cordata „Greenspire“. Diese robuste Sorte der Winterlinde bekommt eine dichte Krone, herzförmiges Laub und duftende Blüten, die Bienen anlocken. Eine schöne Ergänzung für den Park mit besonderen Bäumen.
Stefan Holitschka von der Firma GIRA war ebenso bei der Pflanzung dabei, wie Renate Greif und Ursula Mahler vom Heimat- und Verkehrsverein.

