55. Jahrestag des Zugunglücks von Dahlerau – Stadt gedenkt der Opfer mit Glockengeläut
Am 27. Mai 2026 jährt sich das schwere Zugunglück von Dahlerau zum 55. Mal. Die Stadt Radevormwald erinnert an diesem Tag mit großer Trauer und tiefem Mitgefühl an die 46 Menschen, die bei der Tragödie am Abend des 27. Mai 1971 ihr Leben verloren. Unter den Opfern befanden sich auch zahlreiche Schülerinnen und Schüler aus der Geschwister-Scholl Hauptschule Radevormwald, die sich auf einem Schulausflug befanden.
Das Unglück hat sich tief in das Gedächtnis der Stadt und vieler Familien eingebrannt. Bis heute bleibt die Erinnerung an die jungen Menschen, ihre Angehörigen sowie alle weiteren Opfer lebendig. Viele Bürgerinnen und Bürger verbinden mit diesem Ereignis persönliche Erinnerungen, Schmerz und stille Trauer.
Zum Gedenken an die Opfer haben die Kirchengemeinden entschieden, am Jahrestag von 21:05 bis 21:10 Uhr die Kirchenglocken in Radevormwald zu läuten – zum Zeitpunkt des Unglücks am Abend des 27. Mai 1971. Das Glockengeläut soll innehalten lassen und ein gemeinsames Zeichen des Erinnerns, der Verbundenheit und des Mitgefühls setzen.
Bürgermeister Dejan Vujinovic erklärt hierzu:
„Auch nach 55 Jahren bewegt uns das Zugunglück von Dahlerau zutiefst. Die Erinnerung an die Opfer, insbesondere an die vielen jungen Menschen aus unserer Stadt, bleibt unvergessen. Mit dem Läuten der Kirchenglocken setzen wir ein Zeichen des stillen Gedenkens und der gemeinsamen Erinnerung.“
Die Stadt Radevormwald lädt alle Bürgerinnen und Bürger ein, in diesem Moment der Opfer zu gedenken und den Hinterbliebenen sowie allen Betroffenen ihre Anteilnahme zu zeigen.
Die Erinnerung an das Zugunglück von Dahlerau mahnt bis heute zu Menschlichkeit, Zusammenhalt und Mitgefühl – Werte, die gerade in Zeiten der Trauer eine besondere Bedeutung haben.