Radevormwald: Kirchtürme und Bäume
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31.07.2020: Pressemitteilung

Stadt erhält 252.000 Euro für eine ökologische Aufwertung der
Wupperorte für das Großprojekt „Starke Quartiere – starke
Menschen“

Die Stadt Radevormwald hat am Freitag, 31. Juli, positive Nachrichten von der Bezirksregierung aus Köln erhalten. Auch die geplante ökologische Aufwertung  des Schulhofs der Grundschule Wupper  und  die Neugestaltung der Wupperaue (Titel „Erlebbarkeit der Wupper“)  werden unterstützt, berichtet Burkhard Klein als Leiter der Bauverwaltung in einer Pressemitteilung. „Das ist ein weiterer Erfolg bei unseren Bemühungen der vergangenen Jahre, die Wupperorte neu zu beleben und attraktiver zu gestalten“, sagt Bürgermeister Johannes Mans.  

Die Planungsarbeiten und Anträge sind in Zusammenarbeit mit Natalie Hoffmann als Projektleiterin und Regina Hildebrandt (Umweltbeauftragte im Rathaus) entstanden. Wie auch bei den vorherigen Projekten arbeitet die Stadt weiterhin sehr intensiv mit ihrem Partner, der Oberbergischen Kreisverwaltung um Landrat Jochen Hagt, zusammen.

Für den Erlebnisschulhof Auf der Brede, durch den der soziale Zusammenhalt der Grundschule und der Umgebung gefördert werden soll, erhält die Stadt eine Förderung von 104.000 Euro aus Mitteln der Städtebauförderung und des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Die Förderung beträgt 80 Prozent, die Restsumme (26.000 Euro) bringt die Stadt auf.

Mit Hilfe der Förderung werden  die Barrierefreiheit der Nordseite  in Angriff genommen und auch eine ökologische Aufwertung des 17000 Quadratmeter großen Schulgeländes. Die Schüler, aber auch die Besucher des Jugendzentrums „Life“ und die Bewohner der Wupperorte sollen  sich in Zukunft mit Themen wie Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Lernen im Freien auseinandersetzen können.  Geplant sind unter anderem die Entsiegelung von Flächen, das Anlegen eines Schulgartens, das Anpflanzen ökologisch hochwertiger Sträucher (verschiedene Rosenarten) oder auch das Aussähen  von Gräsern und Blumen auf den verschiedenen Freiflächen.

Zweiter Schwerpunkt ist die ökologische Aufwertung der Wupperaue. Da die Arbeiten mit 185.000 Euro veranschlagt sind,  erhält die Stadt bei 80-prozentiger Förderung aus EU-Mitteln (EFRE)  und Städtebauförderzuwendungen 148.000 Euro. Im Zuge der Gesamtmaßnahmen im Großprojekt „Integriertes Handlungskonzept Wupperorte „Starke Quartiere - starke Menschen“) soll in nächster Zeit die Erlebbarbeit der Wupper in den Fokus rücken. Die Wupperauen  zwischen Dahlhausen und Vogelsmühle  sollen zu einem „grünen Erlebnisraum“ umgestaltet werden.

Da diese Funktion in den vergangenen Jahren bereits gewachsen ist, soll sie jetzt mit zahlreichen Details aufgewertet werden, berichtet die Stadtverwaltung. Ziel ist es zudem, eine durchgehende Anbindung an das Quartier zu schaffen. Unterschiedliche Nutzergruppen  wie Bewohner, Wanderer und Schulkinder sollen eine neue Aufenthaltsqualität erfahren. Dabei werden neue Sichtachsen geschaffen  und Naturerlebnis- und Bildungsangebote eröffnet. So wird unter anderem der schmale Pfad zu einem Fußweg ausgebaut, mit einem „Wupper-Plateau“ wird ein Platz geschaffen, an dem man mit Blick auf die vorbeiziehende Wupper verweilen kann, außerdem gibt  zahlreiche Maßnahmen wie Anpflanzungen, die den Naturschutz verbessern.

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