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Wald-Wasser-Wolle-Wander-Weg

Der Wald-Wasser-Wolle-Wanderweg vereint idyllische Landschaft – in vielen Streckenabschnitten mit Blick auf den Lauf der Wupper, des Wiebachs und der Uelfe– und historische Industriekultur.

Im Januar 2009 ist dieser Weg auf der Internet-Plattform www.wanderwelten.com des Wanderverlages inMOTION zum beliebtesten Wanderziel in Nordrhein-Westfalen gewählt worden.

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Streckenbeschreibung:

Wegezeichen: Wegezeichen Rundweg Rade


Ausgangspunkt: Parkplatz Rathaus, Hohenfuhrplatz, Stadtmitte 

Radevormwald ist nicht nur eine der höchstgelegenen Städte im Regierungsbezirk Köln (400 m über NN), sondern auch eine der ältesten Städte im Bergischen Land. Zwischen den Jahren 1309 u. 1316 erfolgte die Stadtrechtsverleihung durch den Grafen Adolf VI. von Berg. 

Marktplatz von Radevormwald, im Vordergrund der Brunnen - Foto: C. Grimlowski
Marktplatz Radevormwald

Vom Ausgangspunkt wird die Hohenfuhrstraße überquert, und über die Oststraße geht es zunächst über den historischen Marktplatz, durch das Einkaufszentrum, vorbei am Bürgerhaus in die Bahnhofstraße (B 229 mittels Fußgängerampel überqueren). Wir folgen nun dem Wanderzeichen Raute-8 (SGV-Bezirksweg Rade – Köln) über die Albert-Osenberg-Str. und Dietrich-Bonhoeffer-Str., vorbei an der Tennisanlage Kleinsiepen und folgen dem Zeichen Raute-8 über Espert ins herrliche Naherholungsgebiet Wiebachtal. Die Strecke folgt ab hier dem Wupperweg (Quelle-Mündung/Raute-6) über Berg vorbei an Heidersteg und dann entlang der Wuppersperre bis zur Staumauer in Krebsöge (Hälfte der Strecke ca. 10 km, Busverbindung zur Stadtmitte gegeben). 

Wwww10 350px   Wuppertalsperre - Foto: R. Medek
Idylle an der Wupper-Talsperre   Blick auf die Staumauer der Wupper-Talsperre


Gleichlaufend mit der Bergischen Natur- und Museumsroute „Straße der Arbeit“ geht es über Wilhelmstal, wo uns die Wupper auf der rechten Seite begleitet, vorbei an der ehemaligen Papierfabrik durch ein herrliches Waldgebiet bis nach Dahlhausen, wo wir die Straße unterhalb eines Eisenbahnviaduktes überqueren und über die Ladestraße (rechts alter Bahnhof Dahlhausen) nach Vogelsmühle gelangen. 



Wandergruppe an der Wupper zwischen Wilhelmstal und Dahlhausen - Foto: C. Grimlowski
Wandergruppe an der Wupper zwischen Wilhelmstal und Dahlhausen

 

ehemaliger Bahnhof Dahlhausen - Foto: C. Grimlowski
Ehemaliger Bahnhof Dahlhausen


Die historischen ehemaligen Fabrikgebäude Hardt & Pocorny Dahlhausen (Ilse Wolle) und die Tuchfabriken Schürmann u. Schröder, Vogelsmühle u. Johann Wülfing & Sohn, Dahlerau, sind Zeitzeugen vergangener blühender Textilindustrie. 


In Dahlerau angekommen (Wülfingstraße) lohnt sich ein Abstecher zum Wülfing-Museum mit der Industriekultur zum Anfassen und der größten Dampfmaschine des Bergischen Landes. (TIP!) Nach dem Besuch des Wülfing-Museums führt der Wanderweg weiter den Berg hoch über die Wülfingstraße, vorbei an dem über 70 m hohen Industrieschornstein, danach geht es rechts bergab in die Dahler Straße. Von dort rechts ab ohne Markierung auf die Wupperstraße, vorbei an den ehemaligen Arbeitersiedlungen. Nach links geht es über eine kleine Brücke, auf der man die Wupper überquert, rechts den Berg hinauf, nach den Eisenbahnschienen links. Nach dem Überqueren der L414 kommen wir geradeaus zur kleinen Ortschaft Obergrunewald. Links befinden sich die Tennisplätze des Dahlerauer Turnvereins. Von hier aus führt der Weg weiter bergan, Richtung Herkingrade (Gaststätte "Zur schönen Aussicht"). 


 

Aussicht von Herkingrade ins Tal der Wupper bei Morgennebel - Foto: C. Grimlowski
Aussicht von Herkingrade ins Tal der Wupper bei Morgennebel


Wir queren die Keilbecker Str. und wandern geradeaus am Gemeindehaus vorbei auf dem Wanderweg A4 einen schmalen Pfad bergwärts durch Wiesen bis zu einer uralten Eiche, hier rechts und nach 50 m links hinter einem Feld bis zur Senke, wo wir den Eistringhauser Bach überqueren und durch ein Waldgebiet die Ortschaft „Im Hagen“ erreichen. 

Wanderwegemarkierung an einem Baum zwischen Herkingrade und Im Hagen - Foto; C. Grimlowski
Wanderwegemarkierung an einem Baum zwischen Herkingrade und Im Hagen


Von hier gehen wir über den Wanderweg A 6 Richtung Ülfebad mit seinem Restaurant, überqueren die Ülfe-Wuppertal-Straße (L414) und folgen rechts dem Wanderweg A 1 bergwärts durch ein Waldgebiet bis zum Schul- und Sportzentrum Hermannstraße. Von dort biegen wir nach 200 m links in die Friedrichstraße, nach halber Strecke rechts hoch zur Straße Am Mühlenkämpchen. Von dort links weiter in die Bredderstraße, dann rechts über die Telegrafenstraße, vorbei am historischen Gartenhaus, im Rokokostil von 1772. 



Historisches Gartenhaus von 1772 im Rokoko-Stil - Foto: R. Medek
Historisches Gartenhaus von 1772 im Rokoko-Stil


Von der Telegrafenstraße geht es nach links in die Hohenfuhrstraße, wo wir nach ca. 200 Metern wieder den Ausgangspunkt der Wanderung, Parkplatz Rathaus, erreicht haben. 


Gegenüber dem Rathaus befindet sich das Heimatmuseum in der Hohenfuhrstraße. Die dort
ausgestellten Exponate, über zwei Etagen, lassen die Stadtgeschichte lebendig werden. Ein
Besuch lohnt sich allemal (TIP!). 



Länge der Strecke ca. 20,5 km.
Gaststätten, Restaurants und ein Hotel sind entlang des Wanderweges vorhanden, Busverbindungen und Zusteigemöglichkeiten an der Strecke gegeben.
Parkplätze stehen an Start und Ziel kostenfrei zur Verfügung. 


Infos:
WFG Radevormwald mbH & Co. KG
Hartmut Behrensmeier
Tel. 02195/6892212

Download des Flyers "Wald-Wasser-Wolle-Wander-Weg" - inkl. Streckenkarte und Streckenprofil  (PDF-Datei)

Weblinks:
Heimatmuseum Radevormwald
Wülfing-Museum
Sauerländischer Gebirgsverein